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11.02.2012
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Die Ausstattung des Schmiedemuseums


Die Ausstattung des Schmiedemuseums umfasst:

eine vollfunktionsfähige Schmiede,
einen Ausstellungsraum mit Zeichnungen und Dokumenten,
eine Gesellenkammer,
einen restaurerten Blasebalg, der voll funktionsfähig ist,
ausserdem Kleingerät aus der Landwirtschaft früherer Tage.


Bilder aus der Schmiede

Die Ausstattung des Schmiedemuseums
Bildurheber: Beckedorfer Schmiedemuseum


Die gesamte Werkzeugausstattung entspircht dem technischen Stand im Schmiedehandwerk über den Zeitraum von 1800 - 1900.


Die Ausstattung des Schmiedemuseums
Bildurheber: Beckedorfer Schmiedemuseum



Bei der Bohrmaschine handelt es sich um eine Säulenbohr- maschine mit Fussbetrieb und Spitzbohrern. Solche Geräte waren etwa um 1890 in Gebrauch



Die Ausstattung des Schmiedemuseums
Bildurheber: Beckedorfer Schmiedemuseum


In der Schmiede, K.H. an der Esse



Bild aus dem Ausstellungsraum

Die Ausstattung des Schmiedemuseums
Bildurheber: Beckedorfer Schmiedemuseum
Wanddekoration mit landwirtschaftlichen Gerät auf Wagenrad.

Bauzeichnung des Schmiedemeisters für Schmiedearbeiten an einem Neubau um 1880.

Ausserdem eine Schmiedearbeit aus der gleichen Zeit (Füllgitter).



Im Ausstellungsraum sind weitere Bauzeichnungen für Gitter und Balkongeländer zu sehen. Ferner eine Sammlung die sich mit dem Thema Hufbeschlag befasst. Das älteste Stück der Sammlung ist ein Banksperrhorn (es handelt sich dabei um einen speziellen Amboss) aus dem Jahre 1740. Abgerundet wird die Ausstellung durch die Familienchronik der Schmiedefamilie Wildhack, ergänzt durch Dokumente, Wanderkarte und Illustrationen zur Zeitgeschichte.


Blasebalg, Gesellenkammer

Der auf dem Dachboden des Schmiedegebäudes aufgestellte Blasebalg wird bereits 1833 urkundlich erwähnt. Im Frühjahr 1997 wurde dieser Blasebalg in Eigenarbeit restauriert und wird seitdem wieder an der Esse eingesetzt. Über die Arbeiten am Blasebalg wurde eine Dokumentationsmappe erstellt. Diese kann von interessierten Besuchern erworben werden.

Die Ausstattung des Schmiedemuseums
Bildurheber: Beckedorfer Schmiedemuseum
In der Gesellenkammer, die Platz für zwei Gesellen bot befindet sich neben der einfachen Wohneinrichtung eine Seekiste. Diese Seekiste fällt in ihren Ausmaßen und Material aus dem Rahmen des Üblichen. Es handelt sich, wie Nachforschungen ergeben haben, um eine Seekiste für Handweker auf Walfangschiffen um die Zeit 1830. Aus diesem Grunde ist die Kiste auch ungewöhnlich groß, weil neben den persönlichen Sachen das Werkzeug des Handwerkers verstaut werden mußte. Das Fichtenholz für solche Seekisten wurde zu jener Zeit von den Walfangschiffen bei ihren Aufenthalten auf den Lofoten als Treibholz mit in den Heimathafen gebracht. Durch lange Lagerung dieser Hölzer in Salzwasser entstand eine Imprägnierung die das Holz praktisch unverwüstbar machte. In der Innenseite der Seekiste befindet sich das Datum 1833 als Eintragung an der Innenwand



Kontakt: Martin Köpke / Tel.: 0421-6090734

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