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Kulturzentrum Gut Sandbeck in Osterholz-Scharmbeck
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Bildurheber: city-map Osterholz CHRONIKDer Name "Sandbeck" wird urkundlich im Jahre 1233 erstmals genannt. Er ist nicht nur der Name eines Geschlechts, sondern vor allem die Bezeichnung eines zunächst vom Kloster Osterholz abhängigen, dann selbstständigen ländlichen Anwesens von überörtlichem Rang. Über sieben Jahrhunderte hinweg hatte der Name Bedeutung insbesondere für die Wirtschaftsgeschichte des Gebietes der heutigen Stadt Osterholz-Scharmbeck. Natürlich veränderten sich im Laufe der Jahrhunderte Art, Anzahl und Aussehen der Gebäude. So wurde in der Blütezeit der Gutswirtschaft etwa im Jahr 1575 das Haupthaus, auch "Herrenhaus" genannt, von Grund auf erneuert, es ist seitdem im wesentlichen so erhalten geblieben und stellt heute einen der wenigen noch in ursprünglicher Form vorhandenen Herrensitz im Weser-Elbe-Raum im Stil der Weser-Renaissance dar.
Bildurheber: city-map Osterholz Im Laufe seiner Geschichte (hauptsächlich in den letzten 100 Jahren) hat Gut Sandbeck mehrmals den Besitzer gewechselt. Der letzte Gutsbesitzer aus dem Geschlecht derer von Sandbeck starb im Jahr 1855. Das ehemals große Gut war jedoch so hoch verschuldet, daß es danach ständig verkleinert und in immer schnellerer Folge verkauft wurde.
Im Jahre 1975 erwarb die Stadt die Restfläche des ehemaligen Gutes. Professor Müller-Menckens, Bremen, entwarf ein neues Raumkonzept. Dementsprechend wurde das Herrenhaus als erster Bauabschnitt restauriert und im Jahre 1981 eingeweiht.
Bildurheber: city-map Osterholz Der Mühlenstau
Die Wassermühle Sandbeck wurde 1343 erstmals erwähnt. Ursprünglich war sie ein Klosterlehen mit dem die Ritter von Sandbeck ohne Zweifel recht gute Geschäfte machten. Die Mühle selbst wurde 1971 abgebrochen. Der Mühlenstau hingegen, der 1773 aus schweren Sandsteinquadern errichtet wurde, gibt einen Beweis dafür, wie hier das Müllerhandwerk nach allen Regeln der Kunst betrieben wurde.
Der Gutspark mit dem Herrenhaus ist heute noch genauso gepflegt, wie auch schon vormals und mit Sicherheit einen Anblick wert!
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Quellenangabe:
Thomas Rühl
